Ernährung
Unsere Ernährung ist einem ständigen Wandel unterworfen – und mit der Veränderung wandeln sich auch die Auswirkungen, die unsere Ernährung auf uns Menschen hat. Diese schafft immer ganz bestimmte Probleme, birgt aber auch Chancen, über die wir uns auch im Klaren sein sollten:
Unsere Vorfahren hatten in Sachen Ernährung nicht viel zu Lachen: Ein ziemlich unausgeglichener Speiseplan war üblich, genauso wie Mangelversorgung mit bestimmten, wichtigen Nährstoffen. Ganz typische Krankheiten plagten die Leute – oder eben nicht. Bevor der Mensch zum Beispiel sesshaft wurde, und begann, Getreide anzubauen und zu verzehren, war Karies praktisch unbekannt – die fiesen kleinen Löcher in den Zähnen sind ein Nebeneffekt unserer kohlenhydratreichen Ernährung. Auf der anderen Seite sind Kohlenhydrate wertvolle Energielieferanten, und beseitigten eine ganze Anzahl anderer Probleme. Zusätzlich bewirkte die bessere Versorgung mit Nährstoffen auch die Weiterentwicklung unserer Vorfahren – und diese dauert an: Jede neue Generation in den Industrieländern ist Dank besserer Nahrungsversorgung und besserem Wissen um die besonderen Bedürfnisse der Ernährung eines Säuglings und Kindes um etwa einen halben IQ – Punkt intelligenter, als noch in der Generation zuvor.
Während wir jedoch sehr auf die Ernährung unserer Kinder achten, wendet sich unsere eigene Ernährung zunehmend zum Schlechten. Bei dem vielen täglichen Stress bleibt oft die eigene Ernährung auf der Strecke – vielleicht reicht es gerade mal für ein hektisch inhaliertes Brötchen. Daraus ergeben sich viel weit reichendere Konsequenzen, als man sich vorstellen kann.